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Beim Kauf eines Optionsschein erwirbt der Anleger ein Recht, welches bekanntlich wie eine Versicherung mit einer Prämie versehen ist, da der Emittent sich dieses Recht bezahlen lässt.
Das Aufgeld zeigt dem Anleger nun wie groß die Prämie ist, wenn er denn Basiswert mit Hilfe des Optionsschein und nicht direkt über die Börse bezieht.
Einflussfaktoren auf das Aufgeld
Volatilität (-> link zu Vola)
Je größer die Volatilität, desto höher die Optionsprämie, desto größer das jährliche Aufgeld
Laufzeit (->link Laufzeit)
Je länger die (Rest-)Laufzeit, desto größer ist das absolute Aufgeld. Das jährliche Aufgeld hingegen ist zumeist geringer als bei kurzen (Rest-)Laufzeiten. Das Aufgeld wird über die Laufzeit durch den Zeitwertverfall vollständig abgebaut.
Basispreis
hier richtet sich die Prämie nach im, am, aus dem Geld. Je weiter ein Schein im Geld ist, desto geringer ist, bei gleichbleibenden Kriterien, das Aufgeld. Was bedeutet, je weiter ein Schein aus dem Geld ist, desto höher ist das Aufgeld.
Call
Absolutes Aufgeld: Optionsscheinkurs x Bezugsverhältnis + Basispreis Kurs des Basiswerts
Put
Absolutes Aufgeld: Optionsscheinkurs x Bezugsverhältnis - Basispreis + Kurs des Basiswerts
Aufgeld in Prozent: absolutes Aufgeld : Kurs des Basiswertes x 100
Jährliches Aufgeld in Prozent: Aufgeld in Prozent : Restlaufzeit in Jahren
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Beispiel
Rendite AG
Kurs des Basiswertes 60 Euro
Bezugsverhältnis 5 : 1 = 5
Basispreis 50 Euro
Kurs des Calls 2,20 Euro
Kurs des Puts 0,26 Euro
Restlaufzeit in Jahren: 9 Monate = 0,75 Jahre
Call
absolutes Aufgeld: (2,20 x 5) + 50 60 = 1 Euro
Aufgeld in Prozent: 1 : 60 x 100 = 1,67 %
Jährliches Aufgeld in Prozent: 1,67 : 0,75 = 2,22 %
Put
absolutes Aufgeld: (0,26 x 5) - 50 + 60 = 11,30 Euro
Aufgeld in Prozent: 11,30 : 60 x 100 = 18,33 %
Jährliches Aufgeld in Prozent: 18,33 : 0,75 = 24.44 %
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